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  Familientreffen

Eigentlich weiß ich doch, dass Andere meine Gedanken nicht lesen können, auch nicht im Familienverband. Und trotzdem verhalte ich mich oft noch immer so, als würde das funktionieren, obwohl ich wieder und wieder merke, nein, es funktioniert nicht!!

Wir kommen zusammen und ich denke, der oder die muss doch wissen, dass besonders unsere jungen, aber auch alte Familienmitglieder, genau wie die mittelalten verletzt sind, wenn man sie vorführt, sich über äußerliche und oder innerliche Merkmale lustig macht…sie kritisiert, bemängelt, manchmal sogar gleich erzieherisch wirken möchte….das vor dem ganzen Familien-und Freundeskreis…einem Kreis, dem man sich nicht so einfach entziehen möchte oder kann, weil er einem ja eigentlich wichtig ist, die Liebe dabei ist, es gute Erinnerungen gibt,…

NEIN, Der und Die wissen nicht, was sie da tun, fühlen sich berechtigt, in dem was sie tun.

Als Vorgeführter, Kritisierter schämt man sich, oder nimmt es äußerlich gelassen wirkend hin, was man da über sich selber ungefragt zu hören bekommt, aber innerlich ist Wut, vielleicht sogar starke Verletzung entstanden…Hilflosigkeit macht sich breit, die Angst, was zu sagen, weil man dann in der Regel noch blöder da steht…

Also schweigt Er oder Sie, vielleicht mit dem innerlichen Versprechen, „Euch zahle ich es heim“ (was dann in der Regel auch passiert) oder „da kriegen mich keine zehn Pferde mehr hin“, oder „ihr könnt mich mal“. Mancher schlägt sogar unüberlegt zurück….eine tolle Voraussetzung für ein liebevolles Miteinander im Familien- oder dem Freundeskreis :-(...

Sind es junge Menschen, Kinder, sind die dazugehörigen Eltern des Vorgeführten gleich verletzt oder wütend, weil „sippenverhaftet“…das Resultat, die Überlegung, wie entziehe oder schütze ich mich beim nächsten Mal vor solchen Situationen…die einfachste, aber meiner Meinung nach folgenschwerste, ich gehe nicht mehr hin oder sitze Zeiten schweigend ab…mit folgender Trennung, Leere,…Traurigkeit...

Nach solchen Erlebnissen frage ich mich immer wieder: warum kommen wir eigentlich zusammen? Welchen Nutzen soll unser Miteinander haben? Welchen Nutzen hat es? Wie können wir dem Anderen mitteilen, wenn wir verletzt sind, um im Resultat wohlwollendes Gehör zu finden? Wie schaffen wir ein generelles wollwollendes Zuhören und Interesse im und am Familien-MITEINANDER?

Und wie schön wäre es, wenn jeder dazu beträgt, dass der oder die Andere, jeder sich in unserem Miteinander wohlfühlen kann, sich geliebt und in Ordnung fühlen kann.

In einigen meiner Familien-Kreise scheint jeder mal, oder immer wieder mal dran zu sein, als Vorgeführter, über den man sich dann lustig macht oder Kritik vorzubringen hat...Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Rollen (Ehe)-Partner, Kinder, „pubertäre“ Jugendliche und Eltern gelegt :-(…

Wie könnten wir, ich, Vorführer und Kritikausteiler stoppen, ihnen mitteilen, was sie da in Gang setzen? Denn ich denke, sie wissen nicht wirklich was sie da tun, sind vielleicht in ihren gelernten Mustern und Gewohnheit stark verhaftet, wollen gar nicht verletzten, wollen auch geliebt und gesehen werden!?!?

Also braucht es Deine, unsere, meine Antwort und Handlung auf die Frage:

Was TUN, damit wir im Miteinander erfolgreich sind, Freude haben, Liebe spüren und uns gerne begegnen??